ELSandbox
Eine unbekannte Datei läuft außerhalb Ihres Systems
Eine kontrollierte Sitzung in der nativen Windows-Sandbox. In den Gast gelangt ausschließlich eine per SHA-256 geprüfte Kopie des Materials, schreibgeschützt eingebunden — der Fallordner wird nie gemappt, sodass ihn nicht einmal eine bösartige Datei erreichen kann. Die Sitzung startet mit einem Schutzprofil, in dem Zwischenablage, Mikrofon, Kamera, Drucker und vGPU abgeschaltet sind und der Gast im geschützten Modus läuft. Der Ergebnisordner wird nur auf Wunsch beschreibbar eingebunden und ist das Einzige, was aus der Sandbox an Ihren Arbeitsplatz zurückkommt. Nach dem Ende der Sitzung bleiben ein Bericht mit den Prüfsummen von Kopie und Ergebnissen sowie das Sitzungsprotokoll — das, was in die Akte geht. Vor dem Start prüft ElSandbox, ob die Umgebung das überhaupt zulässt: die Windows-Edition, den Zustand der Sandbox-Funktion und die Virtualisierung in der Firmware — und kann diese Funktion einschalten. Jede Sitzung erhält einen eigenen Arbeitsordner mit getrennten Unterordnern für Eingabe, Steuerung und Ergebnisse.
- Materialkopie als C:\EvidLock\Input eingebunden, schreibgeschützt
- der Fallordner ist für den Gast nie sichtbar
- Zwischenablage, Mikrofon, Kamera, Drucker und vGPU abgeschaltet
- Netzwerk offline, direkt oder über Proxy — standardmäßig offline
- Process Monitor und Wireshark als schreibgeschützte Ressourcen ergänzt
- der Ergebnisordner ist nur auf Anforderung beschreibbar
- HTML-Bericht mit SHA-256-Prüfsummen von Kopie und Ergebnissen samt Sitzungsprotokoll
- Prüfung der Umgebung vor dem Start: Windows-Edition, Sandbox-Zustand, Virtualisierung
- Verhaltensüberwachung, geschrieben in den Ergebnisordner
- benannte Proxy-Profile — ausschließlich HTTP/HTTPS, ohne Zugangsdaten in der Adresse
- Sitzungsspeicher standardmäßig 4096 MB, nie unter 2048 MB
VoraussetzungenWindows 10 in der Version 1903 (Build 18362) oder neuer, in der Edition Pro, Enterprise oder Education — Home-Editionen haben keine Windows-Sandbox. Erforderlich sind die aktivierte Funktion Containers-DisposableClientVM und Virtualisierung in der Firmware; das Aktivieren erfordert Administratorrechte und einen Neustart.
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